Wärmepumpe bei Minustemperaturen

Funktioniert eine Wärmepumpe im Winter bei Minustemperaturen?

Moderne Wärmepumpen sind für den Schweizer Winter ausgelegt und heizen auch bei Minustemperaturen zuverlässig. Entscheidend sind eine korrekte Auslegung (Heizlast, möglichst tiefe Vorlauftemperaturen), eine fachgerechte Installation sowie die automatische Abtausteuerung bei feucht-kalter Witterung.

Für sehr kalte Regionen eignen sich Sole/Wasser-Wärmepumpen (Erdsonden) besonders gut, da die Quellentemperatur im Erdreich ganzjährig stabil bleibt und auch im Winter hohe Effizienzwerte ermöglicht. Gleichzeitig haben sich moderne Luft/Wasser-Wärmepumpen technisch stark weiterentwickelt: Einige Modelle arbeiten heute ebenfalls zuverlässig bis zu Temperaturen von rund −30 °C. Voraussetzung dafür sind eine fachgerechte Installation, die richtige Aufstellung (optimale Luftführung, Kondensatableitung) sowie eine präzise Auslegung auf tiefe Systemtemperaturen. Beide Systeme gewährleisten somit auch bei Frost eine konstante Wärmeversorgung.